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Interaktives iPad-Aquaristikmagazin erscheint in Kürze!

Mit Aquarium International erscheint in wenigen Tagen das erste interaktive Süßwasser-Aquaristikmagazin für das iPad. Mit fast 250 Bildern, mehreren Videos und Verbreitungskarten der in den Artikeln behandelten Arten ist es das erste iPad-Magazin für Aquaristik, das in Deutsch und Englisch im App Store erhältlich sein wird.

Das Magazin wird sich verstärkt mit Berichten aus den Herkunftgebieten der Zierfische befassen, wobei natürlich Artikel über Pflege und Haltung auch nicht fehlen dürfen. Namhafte internationale Autoren sorgen dafür, dass das neue Medium als Infotainment-Gerät aquaristische Themen interessant und vielseitig darstellt.

Die erste Ausgabe wird kostenlos zum Kennenlernen in den App Store gestellt, kostenpflichtige Ausgaben werden ab Januar 2012 folgen.

Informationen über Beiträge und Autoren finden Sie unter http://www.aquariuminternational.de

English version: http://www.aquariuminternational.com/

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Das war das Jahrestreffen des AKWB

Eine Nachlese zum Jahrestreffen Arbeitskreis „Wirbellose in Binnengewässern“ (AKWB) vom 08.04.2011 bis 10.04.2011 in Hannover-Sievershausen von Jennifer Hamm.

Wie schnell das AKWB-Jahr 2010/2011 doch wieder rum gegangen ist? Wie viel ist doch in diesem Wirbellosen-Jahr passiert? Was bringt uns das AKWB-Jahr 2011/2012?

Diese Fragen – und noch viele mehr – haben wir uns auch dieses Mal auf unserem Jahrestreffen gestellt. Manche konnten beantwortet werden und manche warten noch darauf. Wir konnten uns auch über steigende Mitgliederzahlen in diesem Jahr freuen – ob das vielleicht auch an der Caridina liegt, die jedes Mitglied neuerdings von uns bekommt? Ein herausragendes Ereignis, über das natürlich auch gesprochen wurde, war das Garnelenchampionat Hannover im letzten Februar. Was lief super? Was können wir verbessern? Nach dieser harten Arbeit, kam das Vergnügen: Garnelen „satt“!

Roland Blankenhaus, schaffte es in seinem Vortrag über die Bienengarnele, Grundinformationen und züchterische Kniffe sehr interessant zu verpacken: Beckengröße, Wasserwerte, Futter und Farbgebungen – MaroTen, Hinomaru, NoEntry und Crown: Die Zeiten, dass eine Garnele nur deckende Farben haben sollten, sind schon längst vorbei!

Julia Heinrich,  berichtete leidenschaftlich über „Ihre“ Edelkrebse unter dem Vortragstitel „Ritter der Nacht“. Entwicklungsgeschichte, Bestand und Hälterung – diese doch sehr theoretischen Inhalte hat Sie mühelos umschifft und am Ende Ihres Vortrags hat Sie uns etwas nachdenklich „zurück gelassen“: Können wir noch was für die Edelkrebse tun, damit sie nicht aus der Natur verschwinden? Können wir etwas gegen die weitere Ausbreitung amerikanischer Krebse und ihrem tödlichen Mitreisendem, der Krebspest, tun? Kann überhaupt etwas gegen die Verschleppung der Erreger durch Wasservögel, Angelbetrieb oder den Menschen wirkungsvoll getan werden?

 Lutz Döring, zeigte uns seinen Dokumentarfilm über die Suche nach Princess-Bees in Vietnam. Am Anfang seiner Reise mit Friedrich Bitter stellte er sich oft die Frage: „Wo würde ich leben, wenn ich eine Princess-Bee wäre?“ Wunderbare Landschaftsaufnahmen und brillante Bilder der Unterwasserwelt trösteten etwas über das anfängliche Nicht-Vorhandensein der Princess-Bees hinweg. Nachdem er sich aber so einigen Begegnungen der 3ten Art, in Form von Motorroller-Lawinen, Ziegen, Nebel-LKW`s und unsichtbaren Schildkröten, gestellt hatte, wurde er fündig: Wunderschöne Princess-Bees in Vietnam!

Andreas Karge, hatte noch eine alte Rechnung mit China offen: Bienengarnele! Dieses Mal werde ich dich finden!

Gekonnt nahm er uns mit auf seine Reise rund um Hongkong – zu manch bekannten Bächen und Wasserläufen. China versuchte wieder sein Bestes, die Bienengarnele vor der übrigen Welt geheim zu halten: Millionen Liter von Regen, kaputte Kamera, Qualle zum Abendessen – er gab nicht auf! Und er wurde belohnt: Einheimische Bienengarnelen in China! Nun können wir endlich das „cf“ aus dem lateinischen Namen der Bienengarnelen streichen.

Brigitte Cobb, nahm uns mit in ihren Keller, in dem Sie Ihre Schätze,  Krebse der Arten Orconectes und Procambarus, überwinterte. Jede Menge handwerkliches Geschick gehörte dazu, das Mehrfamilienhaus für Ihre Krebse zu bauen. Aber pünktlich zum Herbst waren alle 1-Zimmer-Wohnungen fertig und die Krebse konnten einziehen. Nun musste Brigitte auf die Temperatur im Keller achten. Während der Abkühlungsphase half Ihr das Deutschland-Wetter tatkräftig mit – nur während der Aufwärmphase musste Sie etwas mit einem Heizlüfter nachhelfen. Bei den Krebsen kamen dann derartig viele Frühlingsgefühle auf, dass es nicht einmal für die Zimmerwände möglich war, die Pärchen von einander zu trennen! Bis auf eine hoffentlich-Schwangere, haben sich diese Mühen leider noch nicht ausgezahlt. Aber wir drücken Brigitte ganz fest die Daumen, damit Sie im nächsten Jahr für den allzu wichtigen Nachwuchs dieser Arten sorgen kann.

Karin Latos, die Frau, mit dem Züchter-Daumen, wollte uns weitere Einblicke über Ihr Leben mit den Garnelen geben. Erst begleiteten wir Sie und Ihren Hund mit auf eine erfolgreiche Tümpeltour – danach staunten wir über die verschiedenen Farbformern Ihrer Bienengarnelen. Rot, weiß, schwarz, gestreift, gepunktet, gestreift und gepunktet, hell auf dunklem Grund, dunkel auf hellem Grund: Jeder Maler wäre in Ansicht dieser Farbvielfalt vor Neid erblasst! Auch Karin fütterte uns mit wertvollen Tipps und Tricks und gewährte uns einen Einblick in Ihren züchterischen Alltag. Wer weiß, vielleicht gibt es bald karierte Garnelen?

Lars Dwinger versetzte uns dann in die Physikstunde der 9ten Klasse: Ionen, Salzsäure, Elektroden und ph-Wert. Was wird aktuell alles benötigt, damit wir bestmöglichen Erfolg bei der Garnelenzucht erreichen? Mit Hilfe von Roland Blankenhaus, nahm er uns mit in sein „Labor“ und ließ uns hinter seine Kulissen blicken. Die vielen, prall gefüllten, Aquarien sind das Ergebnis von jahrelanger Erfahrung, Mut was Neues auszuprobieren und vielen Stunden Arbeit. Wir bedanken uns bei Lars und Roland für diese offenen Einblicke, für die vielen Antworten und Kontaktadressen.

 Diese Vorträge waren nicht Alles: Dank Tetra konnte Kai Quante, Leiter des Arbeitskreises, wieder eine Tombola mit vielen tollen Geschenken organisieren.   

Ich möchte auch meinen Dank an diejenigen aussprechen, welche in diesem Jahr Ihre Tiere, und so manches interessantes Zubehör, auf der Börse ausstellten. Nachdem wir tagsüber so viel gehört und gelernt hatten, mussten wir abends etwas entspannen. Hierfür saßen wir in kleinen Gruppen beim Essen im Hotelrestaurant beieinander und plauderten bei dem einen oder anderen Bier fröhlich weiter. Wahrscheinlich sind hierbei genauso wichtige Ideen und Anregungen besprochen worden, wie tagsüber bei den Vorträgen.

All das hat auch dieses Jahrestreffen wieder zu einem sehr lohnenswerten Event gemacht und selbst die Teilnehmer aus dem tiefen Süden, bereuen keinen einzigen Kilometer.

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Jahrestreffen des AKWB

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit: Mitglieder und Wirbellose-Anhänger treffen sich zum jährlichen Beisammensein des VDA-Arbeitskreises Wirbellose in 31275 Lehrte bei Hannover. Neben interessanten Vorträgen im reichhaltigen Programm kommen bei diesem Treffen auch nicht die Gespräche zwischen den teils weit angereisten Freunden von Schnecken, Krebsen und Garnelen zu kurz.

Natürlich ist dies keine geschlossene Veranstaltung der Vereinsanhänger, sondern eine offene Veranstaltung für alle Aquarianer. Anreise ist am Freitag ab 18.00 Uhr, das Programm beginnt am Samstag und endet am Sonntag Mittag mit einem gemeinsamen Mittagessen. Dazwischen: interessante Vorträge, Gespräche und jede Menge Spaß und die neuesten Informationen aus der Szene!

Hier gehts zum Programm!

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Das war die Aqua-Fisch 2011

Zum ersten Mal kein Schnee – dachte man zumindest! Sonnenschein ohne Ende am Samstag war zwar nicht gerade förderlich für den Messebesuch, aber wenigstens hielten die Schneemassen vergangener Jahre nicht die Besucher vom Erscheinen auf der größten Aquaristik-Messe Süddeutschlands ab. Dass dann in der Nacht von Sonntag auf Montag nahezu 15 Zentimeter Neuschnee auf die abbauenden Aussteller und vor allem auf die Strassen fielen, war den Besuchern dann schon ziemlich egal,

Was gab es Neues? Eigentlich nur wenig. Die LED-Beleuchtung dringt immer weiter vor, inzwischen auch zu erschwinglicheren Preisen. Dass bei günstigen Preisen auch nur schwächere LEDs verwendet werden können, sollte jedem klar sein. Der Ansatz, mit dem Aquariumwasser die LEDs zu kühlen und damit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen – Verlängerung der Lebensdauer und Heizung des Aquarienwassers – ist ein interessantes Konzept.

Wie immer war die Börse er stark frequentierter Tummelplatz für züchtenden Aquarianer auf der einen und Schnäppchenjäger auf der anderen Seite. Aber auch hier scheinen die Grenzen des Möglichen erreicht. Wenn sich Angebot und Nachfrage die Waage halten, sind beide Parteien zufrieden. Und dies war auch der Tenor der Anbieter.

Christian Homrighausen gelang es auf seine freundliche und joviale Art, Kinder und Jugendliche bei der Einrichtung von Nano-Cubes in den Bann zu ziehen – So werden Jugendliche für das Hobby sensibilisiert und zu interessierten Aquarianern gemacht. Auch wenn er für die Aquarianer-Szene nicht als der Lautsprecher bekannt ist, so ist dem Insider das enorme Fachwissen von C. Homrighausen bekannt und man kann Dennerle nur zur Nutzung dieses Allround-Genies gratulieren!

Der süddeutsche Ableger des AKWB zeichnete sich für die Betreuung der Wirbellosen-Ausstellung verantwortlich, deren “Insassen” von der Firma “Crustapoint.de” für die 3-Tage-Messe zur Verfügung gestellt wurden. Auch hier klappte die Zusammenarbeit zwischen dem AKWB und dem Chefredakteur der Zeitschrift “Caridina” des Dähne Verlags, Friedrich Bitter, hervorragend. Sicherlich hat unser Referent Bernd Kaufmann hier nicht die letzten Aufnahmen für seinen dortigen Vortrag über Algen gemacht. Ein Thema, das so viele interessierte Zuhörer anlockte, dass die Bestuhlung im Vortragsbereich nicht ausreichte. Aber auch die anderen Vorträge waren deutlich besser besucht als in den Vorjahren.

Wie bereits im Vorbericht erwähnt, veranstalteten die Guppyfreunde Deutschlands e.V. einen Wettbewerb und zeigten ihre Tiere im Rahmen der Bewertung in kleinen, bepflanzten  Nanoaquarien. Es bleibt zu hoffen, dass Besucher, die nicht von den vielen freiwilligen Helfern des Vereins informiert wurden, nicht auf die Idee kommen, Fische in solchen kleinen Becken zu halten. Dies mag für eine Übergangszeit funktionieren, aber auf Dauer sollten diese Aquarien der Pflege von Zwerggarnelen und anderen kleinen Wirbellosen dienen.

Auf dem Stand von Kölle Zoo, immer wieder einem Highlight der Messe, präsentieren einige der großen Aquaristik-Hersteller wie sera, Dennerle, JBL, Tetra, EHEIM oder Juwel ihre Produkte. Das Angebot war sehr reichhaltig, ausgewiesene Messerabatte dürften für jeden Kaufwilligen die Reise nach Friedrichshafen lohnenswert gemacht haben.

Aquarianer-Hock, eine Vielzahl eingerichteter Aquarien und das Engagement der Aquarienvereine der Umgebung sind der Garant dafür, dass sich auch eine weite Anreise zum Bodensee lohnt. Von daher: Bis zum nächsten Jahr auf der Aqua-Fisch 2012!

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AQUA-FISCH Friedrichshafen

Am kommenden Wochenende ist es soweit: Süddeutschlands größte Aquaristik- und Angelmesse öffnet ihr Pforten. Zum 20. Mal ist Friedrichshafen am Bodensee der Treffpunkt der Aquarianer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf mehr als 6.000 Quadratmetern in der Aquaristik-Halle präsentieren sich diverse Hersteller auf den Ständen größerer Zoofachgeschäfte, um über neueste Entwicklungen zu berichten und für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Getragen von den großen Aquarienvereinen der Umgebung ist diese Messe eine Reise wert, werden doch hier zahlreiche hervorragend eingerichtete Schaubecken gezeigt. Ein großer Teil der Halle wird dabei von der Zierfisch- und Pflanzenbörse beansprucht, die unter der Federführung des Multicolor Ailingen e.V. durchgeführt wird. Hier werden auf mehr als 160 laufenden Metern in zahlreichen Aquarien von den Privatzüchtern der Umgebung eigene Nachzuchten aus allen Zierfischgruppen angeboten. Das Gespräche zwischen den Aquarianern auch dort nicht zu kurz kommen, ist jedem bekannt, der diese Messe schon einmal besucht hat. Hier besteht im Aquarianerhock die Möglichkeit zum direkten Meinungs- und Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern diverser Vereine und den Besuchern.

Messeschnäppchen und Einrichtungsbeispiel Staunen und Begeisterung Kölle-Zoo, Aussteller

Unter Leitung von Christian Homrighausen wird das bereits auf der Heimtiermesse in Hannover erfolgreiche Einrichten von  Nanoaquarien für Jugendliche und Erwachsene am Stand der Dennerle GmbH fortgesetzt. Selbst Biologe und Vater gepaart mit seinem jovialen Auftreten ist “Hommi” der ideale Experte für derartige Mitmach-Aktionen, die das Interesse und die Begeisterung am Hobby steigern sollen. Live long and prosper!

In diesem Jahr findet neben dieser an sich schon lohnenswerten Messe im gleichen Rahmen eine internationale Kampffisch-Bewertungssschau, die Vereinspokalmeisterschaft der Guppyfreunde Deutschlands und eine Wirbellosenausstellung in 50 Nanoaquarien statt. In jedem Falle ist für alle Aquarianer und Wirbellosenfreunde für ausreichend Abwechslung gesorgt, um auch einmal über den eigenen Tellerrand zu schauen.

Die umfangreiche Börse  Dähne Verlag Wirbellosen-Ausstellung

Das Vortragsprogramm, das vom Dähne Verlag, dem Herausgeber der Zeitschriften “Aquaristik” und”Caridina” organsisiert wird, bietet einen ebenso gelungenen Überblick über die Aquaristik-Szene. Referenten wie Ingo Seidel und Andreas Spreinat, aber auch Alexandra Behrendt oder Werner Klotz sind allemal eine Reise wert!

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