Vorträge Andreas Tanke

Zwei neue Vorträge wurden von Andreas Tanke eingestellt: Zum einen wird die Welsgattung Panaqolus vorgestellt, zum anderen befasst sich ein Reisebericht aus Brasilien mit der Suche nach Harnischwelsen.

Vortrag Stefan K. Hetz

Auf einen kleinen Ausflug in die Physiologie der pH- und Ionenregulation bei amazonischen Fischen werden wir von Stefan K. Hetz mitgenommen, der die Daten zu seinem Vortrag “Schwarzwasser” aus der Sicht der Fische gerade bei uns eingestellt hat.

Hier gehts zum Vortrag von Dr. Stefan K. Hetz

NEWSMELDUNG: DATZ verkauft!

Wie wir aus gut unterrichteter Quelle erfahren haben, trennt sich der Eugen Ulmer Verlag im Sommer diesen Jahres von seinem aquaristischem Flaggschiff, der DATZ.

Chefredakteur Rainer Stawikowski soll die Zeitschrift beim MS-Verlag, der bereits die AMAZONAS und KORALLE heraus gibt, weiterführen. Inwieweit es zu Veränderungen im Layout und der Ausrichtung der DATZ kommt, ist bislang noch nicht bekannt.

Vortrag Ingo Seidel

Zwei Reisen auf der Suche nach HArnischwelsen und Buntbarschen nach Surinam hat Ingo Seidel in seinem neuen Vortrah zusammengefasst.

Hier geht es zum Vortrag.

Das war das Jahrestreffen des AKWB

Eine Nachlese zum Jahrestreffen Arbeitskreis „Wirbellose in Binnengewässern“ (AKWB) vom 08.04.2011 bis 10.04.2011 in Hannover-Sievershausen von Jennifer Hamm.

Wie schnell das AKWB-Jahr 2010/2011 doch wieder rum gegangen ist? Wie viel ist doch in diesem Wirbellosen-Jahr passiert? Was bringt uns das AKWB-Jahr 2011/2012?

Diese Fragen – und noch viele mehr – haben wir uns auch dieses Mal auf unserem Jahrestreffen gestellt. Manche konnten beantwortet werden und manche warten noch darauf. Wir konnten uns auch über steigende Mitgliederzahlen in diesem Jahr freuen – ob das vielleicht auch an der Caridina liegt, die jedes Mitglied neuerdings von uns bekommt? Ein herausragendes Ereignis, über das natürlich auch gesprochen wurde, war das Garnelenchampionat Hannover im letzten Februar. Was lief super? Was können wir verbessern? Nach dieser harten Arbeit, kam das Vergnügen: Garnelen „satt“!

Roland Blankenhaus, schaffte es in seinem Vortrag über die Bienengarnele, Grundinformationen und züchterische Kniffe sehr interessant zu verpacken: Beckengröße, Wasserwerte, Futter und Farbgebungen – MaroTen, Hinomaru, NoEntry und Crown: Die Zeiten, dass eine Garnele nur deckende Farben haben sollten, sind schon längst vorbei!

Julia Heinrich,  berichtete leidenschaftlich über „Ihre“ Edelkrebse unter dem Vortragstitel „Ritter der Nacht“. Entwicklungsgeschichte, Bestand und Hälterung – diese doch sehr theoretischen Inhalte hat Sie mühelos umschifft und am Ende Ihres Vortrags hat Sie uns etwas nachdenklich „zurück gelassen“: Können wir noch was für die Edelkrebse tun, damit sie nicht aus der Natur verschwinden? Können wir etwas gegen die weitere Ausbreitung amerikanischer Krebse und ihrem tödlichen Mitreisendem, der Krebspest, tun? Kann überhaupt etwas gegen die Verschleppung der Erreger durch Wasservögel, Angelbetrieb oder den Menschen wirkungsvoll getan werden?

 Lutz Döring, zeigte uns seinen Dokumentarfilm über die Suche nach Princess-Bees in Vietnam. Am Anfang seiner Reise mit Friedrich Bitter stellte er sich oft die Frage: „Wo würde ich leben, wenn ich eine Princess-Bee wäre?“ Wunderbare Landschaftsaufnahmen und brillante Bilder der Unterwasserwelt trösteten etwas über das anfängliche Nicht-Vorhandensein der Princess-Bees hinweg. Nachdem er sich aber so einigen Begegnungen der 3ten Art, in Form von Motorroller-Lawinen, Ziegen, Nebel-LKW`s und unsichtbaren Schildkröten, gestellt hatte, wurde er fündig: Wunderschöne Princess-Bees in Vietnam!

Andreas Karge, hatte noch eine alte Rechnung mit China offen: Bienengarnele! Dieses Mal werde ich dich finden!

Gekonnt nahm er uns mit auf seine Reise rund um Hongkong – zu manch bekannten Bächen und Wasserläufen. China versuchte wieder sein Bestes, die Bienengarnele vor der übrigen Welt geheim zu halten: Millionen Liter von Regen, kaputte Kamera, Qualle zum Abendessen – er gab nicht auf! Und er wurde belohnt: Einheimische Bienengarnelen in China! Nun können wir endlich das „cf“ aus dem lateinischen Namen der Bienengarnelen streichen.

Brigitte Cobb, nahm uns mit in ihren Keller, in dem Sie Ihre Schätze,  Krebse der Arten Orconectes und Procambarus, überwinterte. Jede Menge handwerkliches Geschick gehörte dazu, das Mehrfamilienhaus für Ihre Krebse zu bauen. Aber pünktlich zum Herbst waren alle 1-Zimmer-Wohnungen fertig und die Krebse konnten einziehen. Nun musste Brigitte auf die Temperatur im Keller achten. Während der Abkühlungsphase half Ihr das Deutschland-Wetter tatkräftig mit – nur während der Aufwärmphase musste Sie etwas mit einem Heizlüfter nachhelfen. Bei den Krebsen kamen dann derartig viele Frühlingsgefühle auf, dass es nicht einmal für die Zimmerwände möglich war, die Pärchen von einander zu trennen! Bis auf eine hoffentlich-Schwangere, haben sich diese Mühen leider noch nicht ausgezahlt. Aber wir drücken Brigitte ganz fest die Daumen, damit Sie im nächsten Jahr für den allzu wichtigen Nachwuchs dieser Arten sorgen kann.

Karin Latos, die Frau, mit dem Züchter-Daumen, wollte uns weitere Einblicke über Ihr Leben mit den Garnelen geben. Erst begleiteten wir Sie und Ihren Hund mit auf eine erfolgreiche Tümpeltour – danach staunten wir über die verschiedenen Farbformern Ihrer Bienengarnelen. Rot, weiß, schwarz, gestreift, gepunktet, gestreift und gepunktet, hell auf dunklem Grund, dunkel auf hellem Grund: Jeder Maler wäre in Ansicht dieser Farbvielfalt vor Neid erblasst! Auch Karin fütterte uns mit wertvollen Tipps und Tricks und gewährte uns einen Einblick in Ihren züchterischen Alltag. Wer weiß, vielleicht gibt es bald karierte Garnelen?

Lars Dwinger versetzte uns dann in die Physikstunde der 9ten Klasse: Ionen, Salzsäure, Elektroden und ph-Wert. Was wird aktuell alles benötigt, damit wir bestmöglichen Erfolg bei der Garnelenzucht erreichen? Mit Hilfe von Roland Blankenhaus, nahm er uns mit in sein „Labor“ und ließ uns hinter seine Kulissen blicken. Die vielen, prall gefüllten, Aquarien sind das Ergebnis von jahrelanger Erfahrung, Mut was Neues auszuprobieren und vielen Stunden Arbeit. Wir bedanken uns bei Lars und Roland für diese offenen Einblicke, für die vielen Antworten und Kontaktadressen.

 Diese Vorträge waren nicht Alles: Dank Tetra konnte Kai Quante, Leiter des Arbeitskreises, wieder eine Tombola mit vielen tollen Geschenken organisieren.   

Ich möchte auch meinen Dank an diejenigen aussprechen, welche in diesem Jahr Ihre Tiere, und so manches interessantes Zubehör, auf der Börse ausstellten. Nachdem wir tagsüber so viel gehört und gelernt hatten, mussten wir abends etwas entspannen. Hierfür saßen wir in kleinen Gruppen beim Essen im Hotelrestaurant beieinander und plauderten bei dem einen oder anderen Bier fröhlich weiter. Wahrscheinlich sind hierbei genauso wichtige Ideen und Anregungen besprochen worden, wie tagsüber bei den Vorträgen.

All das hat auch dieses Jahrestreffen wieder zu einem sehr lohnenswerten Event gemacht und selbst die Teilnehmer aus dem tiefen Süden, bereuen keinen einzigen Kilometer.

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